Fragen

  1. Wie viele Kinder besuchen eine Grundschulklasse?
    Unsere Grundschule führt eine altersgemischte Klasse von maximal 30 Kindern (bei Integration 25).
    Derzeit besuchen 18 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren unsere Einrichtung.
    Außerdem entdecken dieses Schuljahr 4 Vorschulkinder mehrmals wöchentlich ihre künftige Schule.
  2. Zu welchen Zeiten ist die Grundschule geöffnet?
    Die Schule öffnet ab 7.30 Uhr ihre Pforten. In Absprache besteht die Möglichkeit der Frühhortbetreuung ab 6.00 Uhr. Nach dem fließenden Ankommen startet die Schule um 8.15 Uhr und endet 14.30 Uhr. In dieser Zeit beginnt für alle nahtlos die Hortzeit. Ein Großteil unserer Grundschulkinder bleibt bis etwa 14.30 Uhr und verbringt den Rest des Tages in seiner Familie. Bei Bedarf können Kinder bis 18.00 Uhr im Hort betreut werden.
  3. Wie kann ich mein Kind anmelden?
    Eine Anmeldung für unsere Grundschule ist jederzeit, auch während des Schuljahres, schriftlich möglich.
    Zuerst findet ein einführendes Elterngespräch statt, um uns, unser Konzept und unsere Räumlichkeiten kennenzulernen. Anschließend bitten wir möglichst beide Eltern zur Hospitation, um einen Einblick in den Alltag der Schule zu bekommen. Nun hat das Kind die Möglichkeit in einer Schnupperwoche (oder auch zwei...) die Einrichtung, die Kinder und die dazugehörigen Betreuer kennenzulernen. Ist dann eine Zusammenarbeit  für alle Seiten vorstellbar, kommt es zum Vertragsabschluss und der Schulbesuch kann losgehen.
    Für die Eltern gibt es einen Einführungskurs zum intensiveren Kennen-lernen unserer Pädagogik.
    Wir empfehlen, die Kinder bereits im Vorschuljahr bei uns anzumelden, damit sie langsam in die Grundschule hineinwachsen können.
  4. Wie läuft ein Schultag in der Grundschule ab?
  5. ab 6.00 Uhr mögliche Frühhortbetreuung
    7.30 Uhr Schulöffnung
    8.15 Uhr Morgenkreis
    8.45 Uhr stille Freiarbeit im Montessoriraum
    9.45 Uhr Frühstück
    10.15 Uhr 1. Kurs- und Übungszeit in Kleingruppen
    11.00 Uhr Pause
    11.15 Uhr 2. Kurs- und Übungszeit in Kleingruppen
    12.00 Uhr Mittagessen
    12.45 Uhr Neigungsangebot / Kurs / Freiarbeit in allen Bereichen
    14.00 Uhr Dienstezeit
    14.30 Uhr Schulschluss
    bis 18.00 Uhr mögliche Späthortbetreuung
  6. Gibt es Zensuren?
    Wir vergeben keine Zensuren.
    Stattdessen werden die Kinder intensiv beobachtet, ihre Tätigkeiten, soziale Entwicklung und Lernfortschritte schriftlich auf Karteikarten notiert.
    Im Ringbuch, auf Lernblumen, sowie den "Was kann ich?" - Karten wird der Lernstand in den einzelnen Lernbereichen dokumentiert und für Kinder und Eltern nachvollziehbar gemacht.
    Am Ende jeden Halbjahres bekommt das Kind einen schriftlichen Entwicklungsbericht in Form eines Briefes.
  7. Wie lässt sich der Entwicklungsstand der Kinder im Vergleich zu den Lehrplananforderungen staatlicher Schulen feststellen?
    Wir haben einen schulinternen Lehrplan erarbeitet, in dem alle im Sächsischen Lehrplan geforderten Fähigkeiten aufgeführt sind. Hiernach richten sich die jährlichen Stoffverteilungspläne und Kursinhalte.
    Für die Eltern besteht die Möglichkeit, in Elterngesprächen diese Pläne einzusehen und die Entwicklung ihres Kindes zu reflektieren. Zum Halbjahr erhalten sie mit dem Entwicklungsbericht die "Was kann ich?"- Karten, auf denen der bis dahin erreichte Lernstand angekreuzt ist.
    Die Kinder dokumentieren in überschaubaren Zeitabständen ihre Fortschritte auf den Lernblumen.
  8. Was kostet ein Besuch in der Freien Grundschule?
    Unser monatlicher Schulbeitrag setzt sich aus mehreren Teilbeträgen zusammen.
    Zum einen aus dem Schulgeld (60,00€) und zum zweiten aus einem erhöhten Förderbeitrag für den Verein in Höhe von 18,- €  und aus dem Hortgeld (z.B. 50,00€ / mit Frühhort). Im Schulgeld sind die Kosten für sämtliche Materialien, Hefte, Stifte, Schulbücher usw. enthalten.
    Für sozial schwächer gestellte Familien besteht die Möglichkeit, den Hortbeitrag zurückerstattet zu bekommen.
    Es besteht ein kostengünstiges Angebot zum Frühstück Jogurt, Müsli oder Obst zu erwerben, sowie ein warmes Mittagessen zu bestellen.
    Außerdem berechnen wir einmal im Schuljahr pro Familie eine Pauschale für Getränke (Tee, Wasser, Saft) und Kopien und Verbrauchsmittel in Höhe von 25,00 €.
  9. Wie werden Kinder in der Grundschule gefördert?
    Unsere Einrichtung arbeitet integrativ, d.h. für uns grundsätzlich, dass wir jeden Menschen so annehmen, wie er ist und ihm eine seinen Bedürfnissen entsprechende Entwicklung ermöglichen wollen.
    Demzufolge separieren wir nicht nach Leistung oder Verhalten. Durch die freie Wahl der Tätigkeit, des Materials und des Zeitrahmens ist es für jedes Kind möglich, sich individuell zu entwickeln und beobachtet zu werden. Kinder haben so die Möglichkeit, evt. verpasste Entwicklungs-schritte nachzuholen, verschiedene Wege zum Lernfortschritt auszupro-bieren oder sich über die Lehrplananforderungen hinaus zu entwickeln. Stellt das BetreuerInnenteam fest, dass ein Kind Hilfe und Förderung benötigt, so werden zusammen mit den Eltern mögliche Fördermaß-nahmen besprochen.

    Diese können verschiedenartig sein:

    1. Hilfen zur Strukturierung des Tages
    - Tagespläne, Arbeitsgruppen und Kursangebote
    - feste Verabredungen
    2. Hilfen zur Wahl der Tätigkeit
    - Materialvorstellungen und -hinweise
    - Tagesangebote / Lerntheke
    3. Lernhilfen
    - Einzelarbeit mit dem/der BetreuerIn
    - heilpädagogisch vorbereitete Materialien

  10. Wie arbeitet die Grundschule mit Kinderhaus und Mittelschule zusammen?
    Uns ist es sehr wichtig, im offenen Miteinander zu leben und den Kindern fließende Übergänge zwischen den einzelnen Einrichtungen möglich zu machen.
    So besteht für VorschülerInnen die Chance, mehrfach wöchentlich zu bestimmten Zeiten in der Grundschule zu schnuppern: die Kinder, die BetreuerInnen und die künftige Umgebung kennen zu lernen. Weiterhin findet zweimal pro Woche ein Vorschulkurs statt, in dem unter anderem mit Montessorimaterial an der Entwicklung der Basiskompetenzen der künftigen Schulkinder gearbeitet wird.
    Umgekehrt können auch Grundschulkinder nachmittags ins Kinderhaus zu Besuch gehen.
    Für die Viertklässler besteht ebenfalls das Angebot, bereits ein Jahr früherin die Mittelschule hineinzuwachsen. SchülerInnen erkunden die neuen Räume, erleben andere Arbeitsformen (Kurse) und können an speziellen Exkursionen teilnehmen. Viele Räumlichkeiten (z.B. Werkstatt, Restaurant oder Außengelände) nutzen Grund- und MittelschülerInnen gemeinsam. Ingemeinsamen Pausen und  Projekten gestalten sich Grund- und Mittel-schülerInnen im aktiven Miteinander ihr Schulleben mit.
    Zu großen Festen, wie Fasching, Sommer- oder Adventsfest, kommen gern alle zusammen, auch Eltern und Freunde sind dann hier zu Gast.
  11. Wie können die Kinder auf andere oder weiterführende Schulen wechseln?
    Es ist jederzeit ein Wechsel an andere freie oder staatliche Grundschulen möglich.
    Für eine Aufnahme ans Gymnasium muss eine Aufnahmeprüfung absolviert werden. Wir empfehlen einen Besuch unserer Mittelschule und einen anschließenden Übergang zum Gymnasium mit bestandenem Realschulabschluss nach Klasse 10.
    Als Voraussetzung zum Übergang an unsere Mittelschule werden alle Viertklässler zum Halbjahr in die Mittelschule eingeladen, wo sie ihr Können in Deutsch und Mathematik unter Beweis stellen.
    Weiterhin führen die SchülerInnen selbständig ein Abschlussprojekt durch, in welchem sie Grundfertigkeiten, wie Lesen, Schreiben, Rechnen, nachweisen. Dies wird abschließend einer Zuhörerschaft präsentiert.
  12. Wie gestaltet sich die Elternarbeit?
    Wir führen mehrmals im Schuljahr Elternabende durch. Diese stehen unter einem bestimmten Thema oder dienen der Organisation des Schulablaufes.
    Einmal jährlich bitten wir alle Eltern in unserer Einrichtung zu hospitieren. Weiterhin findet mindestens ein Elterngespräch statt.
    In Arbeitseinsätzen zur Gestaltung des Schulgeländes und zur Herstellung von Unterrichtsmaterialien können Eltern die jährlich geforderten dreißig Arbeitsstunden pro Familie leisten. Hierzu gehören ebenfalls anteilige Reinigungsleistungen.
    Besonders freuen wir uns, wenn sich viele Eltern an der Gestaltung der Neigungsangebote zu bestimmten Themen und Hobbys beteiligen und damit in der Schule wirksam werden.
    Unser Trägerverein ist aus einer Elterninitiative entstanden. Die Eltern sind in diesem Verein Mitglied und können dort an wichtigen Entschei-dungen mitwirken.
  13. Wie ist die Schülerbeförderung geregelt und woher kommen die GrundschülerInnen?
    Die Kinder kommen aus dem gesamten Landkreis Nordsachsen und darüber hinaus.
    Viele Familien haben Fahrgemeinschaften gebildet und bringen ihre Kinder selbst zu uns. Einige SchülerInnen benutzen öffentliche Verkehrs-mittel. Weiterhin ist es möglich, eine Beförderung mit dem vereinseigenen Kleinbus zu vereinbaren.
  14. Welche Möglichkeiten des Lernens außerhalb der Schule sind möglich?
    Zum Alltag gehören Ausflüge und Exkursionen, Museumsbesuche und Wandertage, bei denen wir die Möglichkeit des Lernens vor Ort oft nutzen.Im Sommer findet eine gemeinsame Schulfahrt statt, die uns meist per Fahrrad ins nähere Umland führt.

 

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