„Kind sein“ in Kinderhaus und Schule
Was bedeutet für uns „Kind sein“? Wie äußert sich das in Kinderhaus und Schule?
Das Leben von Kindern und Jugendlichen in unseren Einrichtungen hat viele Facetten:
- Lachen, Toben, Singen, Klettern, Springen, Matschen, Kleckern, Kneten, Malen, ...
- Freude haben und traurig sein, ruhig und laut sein, wütend sein, weinen und lachen können
- Freiraum zum eigenen Spiel haben· phantasievoll und kreativ sein
- Zeit und Raum haben für seine individuelle Entwicklung
- Sinnes- und Naturerfahrungen machen
- in der Stille den eigenen Körper bewusst erleben und kontrollieren können
- sich ausruhen und entspannen können
- sich allein beschäftigen, aber auch gemeinsam in und mit der Gruppe handeln
- sich geborgen fühlen, jederzeit auf die Unterstützung des Erwachsenen zurückgreifen können
- Standpunkte vertreten lernen, Abwägen, Bedenken, Nachdenken· Rücksicht nehmen auf sich und andere
- Konflikte lösen lernen (mit und ohne Hilfe)
- Gefühle der Gerechtigkeit entwickeln
- sich mit den verschiedenen Altersgruppen auseinandersetzen, sich gegenseitig helfen
- die Arbeit der anderen achten
- selbständig Aufgaben und Verantwortung übernehmen (Pflanzen-/Tierpflege, Kochen, Aufräumen, etc.)
- sich verantwortlich fühlen für die Umgebung
- die Umwelt bewusst wahrnehmen, einordnen und genießen können
- andere Kulturen kennen, tolerieren und schätzen lernen
- freie Wahl des Materials und der Tätigkeit
- zielbewusst und konzentriert arbeiten können
- selbstbewusst und selbständig werden durch ein gutes Selbstwertgefühl